Dossenheimer Triathlon 2017

Hier die Ergebnisse des Dossenheimer Triathlon:

3 Agostin Daniel      Gesamt 01:06 Swim 4:54 Rad 41:38 Run 19:42
11 Sawinski Roland Gesamt 01:11  Swim 4:50 Rad 44:40 Run 21:36
2 Beran Katharina   Gesamt 01:13  Swim 5:06 Rad 43:01 Run24:55
7 Vormwald Anne   Gesamt 01:24  Swim 6:48 Rad 54:19 Run23:22

Toll ist, dass unser Altmeister Roland wieder zurück ist. Kathi wird 2 Frau und Daniel wird 3 Mann. Ich denke das kann sich sehen lassen.

PS. Wenn es klappt mein erster Post 😉

 

Christian Trunk LSV Ladenburg Platz 13 bei der WM in Tennessee am 10.9.17

Viel vorgenommen hatte sich der Triathlet Christian Trunk für die Ironman 70.3-Weltmeisterschaft am vergangenen Wochenende in Chattanooga, Tennessee (USA), doch am Ende belegte der Mudauer nach 1,9km Schwimmen, 90km auf dem Rad und einem abschließenden Halbmarathonlauf (21,1 km) nach 4:25,15 Stunden einen für ihn enttäuschenden 14. Platz seiner Alterklasse und stellt gleich nach dem Rennen fest, dass er aufgrund seiner noch jungen Ausdauer-Karriere über zu wenig Erfahrung verfügte und daher viel Lehrgeld bezahlt habe.
Auch die in allen Belangen verbesserten Leistungen konnten den 23-Jährigen nicht darüber hinweg trösten, dass er seine eigenen Erwartungen, die Platzierung betreffend, nicht erfüllte. Objektiv betrachtet, ist Trunks Zeit jedoch als hervorragend zu bewerten, gehörte er damit dich zu den 100 besten Teilnehmern. Doch von Anfang an. Mit einem guten Gefühl und hohen Erwartungen war der Sportler in den Flieger in die USA gestiegen. Nach einigen Tagen der Akklimatisierung stand dann der Wettkampf an.
Das Schwimmen fand im Tennessee River statt, der zwar gestaut wurde, aber dennoch sehr viel Strömung hatte. „Er war auch sehr dreckig“, berichtete Trunk, weshalb man in Deutschland nie in solch einem Fluss schwimmen würde. Aufgrund der Strömung war das Schwimmen über 1.900m in 31,56 Minuten entsprechend langsam und kräftezehrend. Nach dem Wechsel aufs Rad gelang es Christian Trunk nicht, seine „Kopf abzuschalten“. Er hatte zu viel Respekt und befürchtete zu schnell los zu fahren und am Ende der 90 Kilometer für ein zu hohes Tempo die Quittung präsentiert zu bekommen. Vor allem am Berg hatte Trunk nicht alles gegeben, um die vor ihm fahrende Gruppe zu erwischen. Auch wenn beim Triathlon das Windschattenfahren verboten ist, macht es doch einen Unterschied, gemeinsam und nicht alleine zu fahren. Trotzdem gelang Trunk auf der sehr schweren Stecke mit vielen Steigungen, insgesamt 1.100 Höhenmeter und schlechten Straßenverhältnissen mit von 2:22,36 Stunden eine hervorragende Zeit, mit der er sogar einige Profis in dieser Einzelwertung hinter sich ließ. Einzig die sehr schönen Ausblicke über Tennessee und Georgia entschädigten den Odenwälder für die Strapazen und die mitschwingende Enttäuschung. Lässt man Trunks Enttäuschung beiseite und wirft einen Blick auf die Ergebnisliste, dann ist er in der Einzeldisziplin Radfahren auf den 87. Rang gefahren. Noch beeindruckender wird Trunks Radzeit, wenn man berücksichtigt, dass 3.000 Teilnehmer am Start waren„ Als ich dann beim Laufen meine Platzierung erfahrenen habe, war die Luft völlig raus“, berichtet Trunk selbstkritisch. Die Halbmarathonstrecke mit 21,1 km wies 300 Höhenmeter auf. Ähnliche Streckenprofile kennt der Mudauer aus der Heimat, weshalb ihm der Lauf hätte liegen müssen. Allerdings konnte er sich nicht mehr motivieren, dennoch stand am Ende eine Laufzeit von sehr guten 1:24,57 Stunden in der Ergebnisliste.
„Das war nicht wirklich meiner Möglichkeiten entsprechend. Die Luft war raus, ich war demotiviert, aber das Tempo war eben ohne Motivation noch drin. Es klingt sehr hart, aber ich habe mir schlicht mehr erhofft und war dann nicht mehr bereit an meine Grenze zu gehen“, so ein enttäuschter Christian Trunk. Mit zwei, drei Minuten schneller wäre ein Platz in den Top 10 drin gewesen, aber so reichte es im Kopf nur zum 14. Platz. Allerdings waren es Weltmeisterschaften und die Platzierung trotz aller Enttäuschung nicht wirklich schlecht
Für Trunk heißt die Devise jetzt, aus diesem Rennen zu lernen und die Erfahrungen in die nächsten Wettbewerben mitzunehmen.

Baden-Württembergische Meisterschaft für Claudia Lörsch

Am 13. August wurden in Karlsdorf-Neuthard (bei Bruchsal) im Rahmen des Summertime Triathlons die Ba-Wü-Meisterschaften über die Olympische Distanz ausgetragen. Claudia Lörsch (LSV Ladenburg) gelang ein guter Wettkampf. Mit ihrer Zeit von 3:17:04 Std. für 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen wurde sie Ba-Wü-Meisterin der Altersklasse W65.

Geschwommen wurde im Siebenerlensee ohne Neoprenanzug, obwohl die Wassertemperatur nur knapp über 22 Grad lag. Ein Einschwimmen war deshalb nicht vorgesehen. Trotzdem war es so kalt, dass man schon im Vorstartbereich zu frieren begann. (Die Vorwettkampfkleidung musste bereits 15 min. vorher abgegeben werden. Sie wurde dann zum 4 km entfernten Stadion in Neuthard transportiert, wo sich die zweite Wechselzone und das Ziel befanden).

Gestartet wurde mittels rolling Start: Immer 6 Athleten stellten sich in Reihen auf und beim Überlaufen einer Zeitmatte wurde die persönliche Zeitnahme ausgelöst. Alle 10 bis 15 Sekunden. startete die nächste Reihe. Eine gute Lösung, sie verhinderte das übliche „Hauen und Stechen“ auf den ersten 100 m und entzerrte das Starterfeld.

Ein durch die Auskühlung bedingter leichter Krampf in der linken Wade beim Landgang nach 750m ließ sich zum Glück durch Dehnen wieder lösen, so dass auch die zweite Runde im Wasser zurückgelegt werden konnte. Allerdings krampfte beim Ausstieg aus dem ziemlich kühlen See dann das rechte Bein. Dehnen und langsames Laufen in die Wechselzone lösten zum Glück auch diese Blockade und auf dem Rad begann der zweite Teil des Wettkampfes.

Kalt war es auch auf der Radstrecke beim mit dichten Wolken verhangenem Himmel und recht heftigem Wind. So waren 10 min. Zittern angesagt, bis die Anstrengung auf dem Rad endlich für den Anstieg der Körpertemperatur sorgte. Auf den drei Runden immer wieder bange Blicke zum Himmel: Wann öffnet er seine Schleusen? (Während des Schwimmens war schon ein kleiner Schauer niedergegangen).

Kurz vor dem zweiten Wechsel begann es dann tatsächlich wieder zu regnen. So erwies eine in der Wechselzone bereitgelegte Mütze gute Dienste auf der Laufstrecke. Während der dritten Laufrunde hörte der Regen auf, so dass Claudia Lörsch nach einem gelungenen Wettkampf freudestrahlend und mit der Mütze winkend ins Ziel einlief.

Christian Trunk will Weltmeister werden

Heute stellen wir den 23-jährigen Christian Trunk (CT) aus Mudau vor, der seit zwei Jahren als sehr erfolgreicher Triathlet aktiv ist. Der Student der Universität Heidelberg hat sich zwischen zwei Trainingseinheiten hat er sich unseren Fragen gestellt.
Mit seinem Sieg beim Ironman 70.3 Rügen (18-24 Jahre) sowie dem 13. Platz im Pro Ranking, dem zweiten Platz ICAN Nordhausen (18-24 Jahre), 13. im Pro Ranking und dem vierten Platz beim Ironman 70.3 St.Pölten (18-24 Jahre) ist Trunk einer der besten europäischen Triathleten seiner Altersgruppe (und der wohl talentierteste Kombinierer unter ihnen. In diesem Jahr will er die Ironman 70.3 WM in Chattanooga, Tennessee als bester in der Altersgruppe abzuschliessen. Diese findet am 10. September statt.

NZ: Kannst du die Sportart Triathlon für Laien kurz erklären?

Christian Trunk: Triathlon ist die Kombination aus den drei gesündesten Sportarten: Schwimmen, Radfahren und Laufen

NZ: Wie bist du zu dieser Sportart gekommen, die ja trotz toller Erfolge deutscher Sportler nach wie vor ein Nischendasein führt?**

Trunk: Inspiriert hat mich von klein auf Timo Bracht. Meine Freunde waren jedoch alle Fußballer, sodass es bis zum Abitur gedauert hat, als mich dann mein Sportlehrer Berno Donath aus Steinbach zum Triathlon gebracht hat.

NZ: Warum ist Triathlon trotz seiner Attraktivität so wenig in der Öffentlichkeit und besonders bei Sponsoren präsent?**

Trunk: Der Hauptgrund ist sicherlich, dass Nationalsport der Deutschen Fußball ist. Als weiteres Problem sehe ich die Berichterstattung. Teilweise wird lieber 2. Liga Fußball aus England gezeigt als Großereignisse in Nischensportarten. Ich sehe jedoch der Zukunft positiv entgegen: Triathlon ist die einzige olympische Sportart mit Mitgliederzuwachs, es gibt immer mehr Vereine und immer mehr Veranstaltungen.

NZ: Wie trainiert man drei so unterschiedliche Sportarten? Worin bist du am besten?
Trunk: Man schwimmt, fährt Rad und läuft. Als Einsteiger ist es tatsächlich so einfach und überhaupt nicht kompliziert. Irgendwann kommen dann gezieltes Intervalltraining und sogenannte Koppeleinheiten dazu. Das sind Einheiten, bei denen man direkt nach dem Radfahren auf die Laufstrecke geht. Dabei soll der Wechsel trainiert und die Muskulatur angepasst werden. Vor einem Jahr hätte ich gesagt, Laufen ist meine Stärke. Aktuell sehe ich sie im Radfahren.

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NZ: Wie wir wissen, bist du ja wegen der Wettkämpfe viel auf Reisen. Wie finanzierst du als Student das Ganze?

Trunk: In der Anfangszeit durch meinen Job als Trainer, Eltern und Verwandte. Mittlerweile bin ich in der glücklichen Lage Unterstützer wie GRIMM Reisen, LeuBe Zeltlogistik und die Arnold-Hollerbach-Stiftung zu haben. Ohne sie könnte ich den Sport nicht auf diesem Niveau ausüben.

NZ:War es schwierig, Unterstützer zu finden?

Trunk: Es gehören sicherlich glückliche Zufälle dazu, aber besonders schwierig war es nicht. Triathlon ist eine attraktive Sportart und ich glaube durch Bodenständigkeit, Ehrlichkeit und Leistung öffnet sich so manche Tür.

NZ:Was waren die bisher größten Erfolge?

Trunk: Sportlich gesehen die Qualifikation für die WM im letzten Jahr. Menschlich und perspektivisch gesehen der Gewinn meiner Partner, der mir unglaublich viel Freiheiten geschaffen hat.

NZ:Wie hoch ist dein Trainingspensum?

Trunk: Vor Kurzem habe ich meinen Jahresschnitt ausgerechnet: 19 Stunden pro Woche. In meinem letzten großen Trainingsblock im Juli waren es jedoch knapp 30 Stunden pro Woche.

NZ: Warum tut man sich diese Strapazen an?

Trunk: Das liegt im Auge des Betrachters. Wenn man mit Spaß und Leidenschaft bei der Sache ist, empfindet keine Strapazen. Zudem hilft ein Ziel. Strapazen wäre für mich eher, acht Stunden lang im Büro zu sitzen.

NZ: Hast du Vorbilder?

Trunk: Das eine Vorbild gibt es nicht. Mich inspirieren mehrere Menschen wegen ihrer Persönlichkeit, weniger wegen sportlicher Leistungen. Ganz oben steht da natürlich meine Mutter.

NZ:Welche Ziele hast du? Planst du eine Profilaufbahn?

Trunk: Ich möchte Weltmeister werden. Dafür müssen aber viele Zustände zusammenkommen, deshalb weiß ich nicht, ob es dieses Jahr bereits klappt. Von einer Profilaufbahn kann man träumen, planen lässt es sich jedoch nicht.

NZ: Hast du früher schon andere Sportarten betrieben?

Trunk: Ja, angefangen hat alles mit Fußball. Es gab einen Abstecher zum Skispringen und als Jugendlicher kam das Laufen hinzu.

NZ:Wie steht deine Familie, Freunde zu deiner Sportleidenschaft?

Trunk: Alle stehen hinter mir, auch wenn es immer wieder Einschränkungen gibt.

NZ: Gerade in Ausdauersportarten stößt man immer wieder auf Doping. Sicher ist das für einen Sportler ein leidiges Thema, aber die Öffentlichkeit stellt sich dennoch die Frage, ob solche Leistungen ohne Dopingmittel abrufbar sind. Was sagt der Jungsportler dazu?

Trunk: Betrug gehört leider zu jedem Bereich unserer Gesellschaft, nicht nur zum Sport. Die Leistungen sind definitiv ohne Dopingmittel abrufbar. Das zeigen immer wieder Sportler, die offen mit ihren Trainingsdaten und teilweise sogar Blutwerten umgehen. Es ist aber ein Irrglaube, dass es beim Doping nur im Leistungssteigerung geht. Bei der Regeneration und Heilung von Verletzungen lässt sich genau so nachhelfen und hierbei sind vor allem Mannschaftssportarten betroffen. Da es im Sport mittlerweile weniger im Das „Höher, schneller, weiter“ geht, sondern eher ums Geldverdienen, greifen auch hier die Mechanismen der Wirtschaft. Man gibt sich nicht mehr mit seiner Leistung oder Umsatz zufrieden, sondern will immer mehr und mehr.

NZ: Und wo beginnt Doping? Bei Schmerzmitteln, Ausnahmegenehmigungen?

Trunk: Sobald ein Mittel missbraucht, sprich Zweckentfremdet wird. Ein Athlet, der tatsächlich Asthma hat, soll natürlich ein Spray nehmen dürfen. Ein Schmerzmittel, dass ich nehme, um Leistung ohne Schmerzen erbringen zu können, ist ein Missbrauch.

NZ:Was war dein bisher schönstes Erlebnis beim Triathlon?

Trunk: Als ich beim Ironman 70.3 St. Pölten 2016 gemerkt habe, dass sich all die Vorbereitung gelohnt hat und ich auf dem richtigen Weg bin. Es war meine erste Mitteldistanz mit gezielter Vorbereitung und ich wusste nicht, wo ich stehe.
NZ: Dann müssen wir natürlich auch das schlimmste erfahren.

Trunk: Maxdorf Triathlon 2017, als ich beim Laufen aufgrund von Krämpfen kontinuierlich Geschwindigkeit verloren habe, weil ich während des Rennens kein Salz zugeführt habe. Ärgerlich, weil in den top 10 liegend in den Lauf gestartet bin.
NZ: Wo sind deine Trainingsstrecken?

Trunk: Schwimmen: Olympiastützpunkt Heidelberg; Radfahren: Neckartal und Odenwald; Laufen: Heidelberger Felder und Wälder

NZ:

Wie nimmt dein erweitertes Umfeld deine Erfolge auf? Nachbarn, Dorfgemeinschaft etc.

Trunk: Es ist natürlich überall Gesprächsthema. Nicht nur, wenn ich vor Ort bin und die Leute mich ansprechen. Auch untereinander gibt es Gespräche über das Thema. Das macht mich stolz, glücklich und ich hoffe, dass ich somit etwas Zurückgeben kann, vor allem für Kinder und Jugendliche.

NZ: Hast du einen bzw. mehrere Trainer?
Trunk: Uta Brandl trainiert mich seit knapp einem Jahr im Schwimmen. Rad, Lauf und die Gesamtplanung übernimmt Peter Sauerland.

NZ:Trainierst du allein? Oder in einer Gruppe?

Trunk: Das meiste Training findet alleine statt. Jedoch suche ich mir regelmäßig Trainingspartner, jedoch nie mehr als ein bis zwei. In größeren Gruppen funktioniert das Training nicht so gut.

NZ: Welchem Verein gehörst du an?
Trunk: Dem LSV Ladenburg

NZ: Musst du Ernährungspläne einhalten?

Trunk: Gott sei Dank nicht.

NZ:Gibt es trainingsfreie Zeiten?

Trunk: Ja. Vor allem im Spätsommer und Herbst, nach dem letzten großen Wettkampf und über die Weihnachtszeit.

NZ: Was willst du unseren Lesern noch mitteilen?

Trunk: Geht raus, bewegt euch und schaut über den Tellerrand eurer Sportart hinaus.

NZ: Wir danken dir für das Gespräch und wünschen dir für die nächsten Rennen viel Erfolg.

Quelle: nokzeit.de

Main-Post Mainfrankentriathlon

Der Zweite ist der erste Verlierer und heute habe ich definitiv den 1. Platz verloren!

Ohne es zu wissen, lag ich das komplette Rennen über in Führung und wurde 10m vor der Ziellinie übersprintet. Natürlich hätte ich mitsprinten können, aber weder Zuschauer, noch Führungsfahrrad haben mich vor der Konkurrenz von hinten gewarnt. Das Rennen war deshalb so unübersichtlich, weil wir 5 Minuten nach der bayerischen Triathlonliga gestartet sind, aber natürlich nicht mit ihnen gewertet wurden. So war ich das komplette Rennen dabei, Leute zu überholen und wusste zu keinem Zeitpunkt, welche Position ich hatte – ein Rennen gegen die Zeit! Letztlich bleibt das ordentliche Gefühl und die Leistungsdaten, die mich positiv in Richtung WM stimmen.

Das nächste Rennen findet am 27. August in Viernheim statt und ist das letzte Rennen des Rhein-Neckar-Triathloncups über die olympische Distanz(1,5-42-10).

Christian Trunk

Christian Trunk ist Vize-Europameister im Duathlon

Im saarländischen Sankt Wendel fand am vergangenen Sonntag die Europameisterschaften im Duathlon statt. Dabei mussten die Teilnehmer über die Mitteldistanz zunächst einen 10km-Lauf absolvieren, bevor sie für 60km aufs Rad wechselten, um den Wettbewerb mit einem zweiten Lauf über 10km zu beschließen. Bei der Veranstaltung im Saarland, die zur Powerman-Serie zählt, wurden auch Startplätze für die Weltmeisterschaften in Zofingen (Schweiz) vergeben.

Mit dabei war Christian Trunk Athlet und Trainer beim LSV Ladenburg, der im Mitteldistanz-Wettbewerb an dem Start ging. Die insgesamt 80 Kilometer absolvierte der 23-jährige Odenwälder in 3:17 Stunden. Mit dieser Endzeit belegte er den zweiten Platz in der Altersklasse 18 bis 24 Jahren, womit er Vize-Europameister wurde. Doch so richtig freuen konnte sich Trunk nicht über seinen zweiten Platz, blockierte doch nach der Hälfte der Radstrecke sein Hinterrad, sodass eine Zwangspause folgte. Dabei stellte der Odenwälder fest, dass der Mantel am Rahmen entlang streifte. Nachdem die Panne behoben war, ging es für den 23-Jährigen weiter. Doch der nächste Pannenstopp folgte nur wenige Kilometer später. Dermaßen gehandicapt rettete sich Christian Trunk zwar als Zweiter ins Ziel, doch hatte verdankte er es der Defekthexe, dass er Gold verlor, statt Silber zu gewinnen.

Entsprechend bitter fällt sich das Fazit des verhinderten Europameisters aus, der sich nach dem Zieleinlauf so gar nicht freuen konnte. Auf das Rennen im Saarland, das vor allem durch Berge gekennzeichnet war, die Anstiege von bis 18 Prozent aufwiesen, hatte sich Lehramtsstudent Trunk unter anderem im heimischen Odenwald vorbereitet. Einen wichtigen Teil der Vorbereitung absolvierte Trunk allerdings auf den spanischen Balearen bzw. Kanaren, wo er auf Lanzarote und Mallorca jeweils zwei Wochen trainierte.

Fernab von Schnee, Eis, Regen und Frost sammelte der junge Sportler die wichtigen Grundlagenkilometer, die für eine lange, erfolgreiche Saison mit den Weltmeisterschaften im September notwendig sind. In St. Wendel reichte der zweite Platz zwar für die Qualifikation zur Duathlon-WM die der Schweiz, da Trunk sich jedoch schon im letzten Jahr für die Weltmeisterschaft der „Ironman 70.3“ Serie qualifizierte, musste er den Start bei den Eidgenossen absagen.

www.christiantrunk.de

Heidesee Triathlon Forst 2017

Mit einer sehr großen Mannschaft startete die LSV Ladenburg beim Triathlon in Forst. Dieser Triathlon mit der verkürzten olym. Distanz, 1 km Schwimmen – 32 km Rad – 7,5 km Laufen, war der erste Formtest der Athleten. Nach unserem Trainingslager in Steinbach galt es die Leistung in Forst abzurufen.

Unser Trainer Mathias Pfähler rettete sich nach einem Sturz beim Laufen den Altersklassesieg. Kurz dahinter lief Philipp Michael auf den 3.Platz seiner Altersklasse. Leider erlitt Hannes Fenchel einen Radsturz und kämpfte sich beim abschließenden Lauf ins Ziel. Komplettiert wurde das LSV Team von Uwe Schüßler und Holger Amend.

Bei den Frauen sicherte sich Christiane Heckhoff den 3.Platz ihrer Altersklasse. Unsere Claudia Lörsch gewann ihre Altersklasse AK65. Yvonne Miklosch, Anja Schäfer und Simone Mangold vervollständigten das Frauenfeld der LSV. Leider wurde Gerhild Krauthauf durch ein Missgeschick disqualifiziert.

Nach diesem Wettkampf mit einigen Stürzen gilt nun der Blick nach Mussbach. Dort findet am 28.5.2017 der erste Triathlon des BASF Triathlon-Cup Rhein Neckar statt.

Bericht Mussbach Triathlon 2017

Am 28.5.2017 fand in Neustadt der 26. Mußbachtriathlon statt, ein Triathlon über die Sprintdistanz. In diesem schnellen Format traten 10 Trias des LSV Ladenburg an. Der Auftakt war im Neustadter Freibad, wobei 500 m zu schwimmen waren. Die anschließende Radstrecke mit ihren 18 km forderte den Athleten alles ab, nach einem steilen Anstieg 11 % ging es über eine löchrige Nebenstraße in hohem Tempo nach Neustadt zurück. Die folgende Laufstrecke von 5 km erinnert an den Heidelberger Halbmarathon, den aus der Wechselzone heraus ging es gleich eine Steigung von 12 % hinauf. Nachdem dies gemeistert wurde zog sich die moderater werdende Steigung bis zum Wendepunkt bei 2,7 km. Mit schnellen Beinen, da es nun bergab ging, liefen die Sportler ins Stadion ein. Ganz herzliche Glückwünsche an unsere Gerhild Krauthauf die in Ihrer Altersklasse 3. wurde.

AK

Teilnehmer

Altersklasse

Zeit

25

Agostin, Daniel

AK2 m

01:07:51.1

3

Krauthauf, Gerhild

Sen1 w

01:11:31.6

10

Beran, Katharina

AK2 w

01:11:59.5

15

Amend, Holger

Sen3 m

01:15:48.0

36

Agostin, Manuel

AK2 m

01:16:19.5

25

Zwaller, Timon

AK3 m

01:22:43.9

5

Miklosch, Yvonne

AK3 w

01:23:16.9

5

Csög, Adriana

Sen2 w

01:24:32.6

9

Mangold, Simone

Sen2 w

01:32:53.1

27

Mader, Alfred

Sen2 m

01:41:30.3