Baden-Württembergische Meisterschaft für Claudia Lörsch

Am 13. August wurden in Karlsdorf-Neuthard (bei Bruchsal) im Rahmen des Summertime Triathlons die Ba-Wü-Meisterschaften über die Olympische Distanz ausgetragen. Claudia Lörsch (LSV Ladenburg) gelang ein guter Wettkampf. Mit ihrer Zeit von 3:17:04 Std. für 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen wurde sie Ba-Wü-Meisterin der Altersklasse W65.

Geschwommen wurde im Siebenerlensee ohne Neoprenanzug, obwohl die Wassertemperatur nur knapp über 22 Grad lag. Ein Einschwimmen war deshalb nicht vorgesehen. Trotzdem war es so kalt, dass man schon im Vorstartbereich zu frieren begann. (Die Vorwettkampfkleidung musste bereits 15 min. vorher abgegeben werden. Sie wurde dann zum 4 km entfernten Stadion in Neuthard transportiert, wo sich die zweite Wechselzone und das Ziel befanden).

Gestartet wurde mittels rolling Start: Immer 6 Athleten stellten sich in Reihen auf und beim Überlaufen einer Zeitmatte wurde die persönliche Zeitnahme ausgelöst. Alle 10 bis 15 Sekunden. startete die nächste Reihe. Eine gute Lösung, sie verhinderte das übliche „Hauen und Stechen“ auf den ersten 100 m und entzerrte das Starterfeld.

Ein durch die Auskühlung bedingter leichter Krampf in der linken Wade beim Landgang nach 750m ließ sich zum Glück durch Dehnen wieder lösen, so dass auch die zweite Runde im Wasser zurückgelegt werden konnte. Allerdings krampfte beim Ausstieg aus dem ziemlich kühlen See dann das rechte Bein. Dehnen und langsames Laufen in die Wechselzone lösten zum Glück auch diese Blockade und auf dem Rad begann der zweite Teil des Wettkampfes.

Kalt war es auch auf der Radstrecke beim mit dichten Wolken verhangenem Himmel und recht heftigem Wind. So waren 10 min. Zittern angesagt, bis die Anstrengung auf dem Rad endlich für den Anstieg der Körpertemperatur sorgte. Auf den drei Runden immer wieder bange Blicke zum Himmel: Wann öffnet er seine Schleusen? (Während des Schwimmens war schon ein kleiner Schauer niedergegangen).

Kurz vor dem zweiten Wechsel begann es dann tatsächlich wieder zu regnen. So erwies eine in der Wechselzone bereitgelegte Mütze gute Dienste auf der Laufstrecke. Während der dritten Laufrunde hörte der Regen auf, so dass Claudia Lörsch nach einem gelungenen Wettkampf freudestrahlend und mit der Mütze winkend ins Ziel einlief.

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